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Implantierbare Hörgeräte
Teil- und vollimplantierbare Hörgeräte Für Erwachsene mit einer mittel- bis hochgradigen Innenohrschwerhörigkeit, die trotz Hörgeräten Probleme mit dem Sprachverständnis haben, kommen auch andere Versorgungsmöglichkeiten in Frage. Diese sind jedoch alle mit einer Operation verbunden. Wenn die Schwerhörigkeit nicht mit den modernen Methoden der Mittelohrchirurgie verbessert werden kann, können Hörsysteme operativ eingesetzt werden. Ob diese Versorgungsart in Frage kommt, muss der HNO-Arzt prüfen.
Teilimplantierbare Hörsysteme (Mittelohrimplantate) haben sich in der Praxis bewährt. Nicht eingepflanzt werden hierbei Mikrofon, Audioprozessor und Batterie, dieser externe Teil wird mittels Magnet über dem Mastoid - hinter dem Ohr - platziert. Die akustischen Signale werden dann auf eine implantierte Empfangsspule induktiv übertragen. Versorgt wird derzeit nur eines, das schlechtere Ohr.
Seit Ende 1999 sind auch die erfolgreich erprobten vollimplantierbaren Hörgeräte für den Markt zugelassen. Hierbei verschwindet das gesamte Gerät - einschließlich Batterie oder Akku - unter der Haut. Beide Systeme, ob voll- oder teilimplantierbar, sind mit einer aufwändigen Operation verbundenen. Dafür bieten sie viele Vorzüge: bessere Klangqualität, weniger Verzerrungen, größerer Übertragungsbereich, besseres Richtungshören durch trommelfellnahe Mikrofonplatzierung, keine akustische Rückkopplung, keine Probleme bei Feuchtigkeit (Schwitzen, Schwimmen).
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